1. Mannschaft Aktuell

Liebe Fussballfreunde,

die Umstellung, auf drei Hochzeiten zu tanzen, ist uns nicht immer ganz gelungen. So folgte auf sensationelle Spiele im Rheinlandpokal drei Tage später die Ernüchterung in der Meisterschafl mit zumTeil sehr unnötigen Niederlagen.

Das bei 10 Spielen, die wir gegenüber der Konkurrenz mehr haben, einige Körner auf der Strecke bleiben ist ganz normal. Auch haben wir keinen Einfluss darauf. was die Verletzungen vieler Spieler anbelangt. Der erste Stolperstein aber ist der, wenn ich diese Spiele nicht mit dem notwendigen Ernst angehe.
Auch der zweite Anzug muss noch etwas angepasst werden.

Die Prioriät der allermeisten Spieler aber liegt nicht im Kreisklassenfussball. Wenn annähernd zehn engische Wochen gespielt werden müssen, ist das weit ab von jeglicher Normalität. Ein nomaler Trainingsalltag ist nicht mehr gewährleistet. Wir haben uns durchgebissen und das bravourös.

Mit dem Einzug ins Viertelfinale des Rheinlandpokals gegen das Top-Team aus Eisbachtal ist etwas Einmaliges erreicht worden und die Jungs haben untermauert welch hervorragendes Potenzial in ihnen schlummert.
Natürlich fiebem wir alle diesem 15. November entgegen. Wir werden mit viel Optimismus und einem guten Gefühl in dieses Spiel hineingehen. Zu verlieren haben wir überhaupt nichts.

Zuvor aber steht noch das heutige erste Rückrundenspiel gegen die 2. Mannschaft des SV Konz an. Zu einem Sieg gegen denTabellenletzten gibt es keine Altemative.

Mit sportlichen GrüBen

Helmut Gorholt
Trainer 1.Mannschaft

Im Udelfanger Flutlicht: der SV Sirzenich jubelt nach dem Pokalsieg über Andernach. [Foto: SV Sirzenich/Simon Diedrich]

Das war der vierte Streich: Mit 3:2 hat der SV Sirzenich aus der Kreisliga A Trier-Saarburg im Achtelfinale um den Bitburger-Rheinlandpokal  den zwei Klassen höher spielenden Rheinlandligisten SG 99 Andernach aus dem Rennen geworfen – und fiebert nun mit großer Spannung der Auslosung der weiteren Runde am Montag, ab 19 Uhr, in Bitburg entgegen.

Sirzenicher Pokalmärchen geht weiter

Der Fußball-A-Ligist SV Sirzenich ist im Rheinlandpokal nicht zu stoppen. Im Achtelfinale gab’s die nächste Sensation. 
SV Sirzenich - SG Andernach 3:2 (0:1)
Wieder einmal war für einen höherklassigen Vertreter beim SV Sirzenich Schluss. In einer packenden Partie in Udelfangen erlebten 300 Zuschauer das sensationelle Weiterkommen des A-Ligisten gegen den Rheinlandligisten SG Andernach. Dabei waren die Gäste durch Maximilian Hilt (19.) und Daniel Kossmann (55.) mit 2:0 in Führung gegangen. Doch als Aleks Klodt in der 76. Minute den Anschluss erzielte, wurde eine furiose Aufholjagd eingeleitet. Der Ausgleich gelang acht Minuten vor Schluss durch Maximilian Burg, der Siegtreffer zwei Minuten vor dem Abpfiff durch Torjäger Joshua Bierbrauer. SVS-Trainer Helmut Gorholt: "Es war Emotion pur. Das, was die Jungs geleistet haben, verdient den allergrößten Respekt. Nach dem 1:2 ging die Post bei uns richtig ab. Wir alle sind nur noch stolz."

Sensationell: Sirzenich eliminiert Andernach

Rheinlandpokal: Sirzenich gewinnt gegen Andernach 3:2

Sirzenich/. SV Sirzenich – SG 99 Andernach 3:2 (0:1)

Wieder einmal war für einen höherklassigen Vertreter beim SV Sirzenich Schluss. In einer packenden und mit Leidenschaft geführten Partie in Udelfangen erlebten 300 Zuschauer das sensationelle Weiterkommen des A-Ligisten gegen die SG 99 Andernach. Dabei ließen es die Gäste schon zweimal krachen, als Maximilian Hilt (19.) und Kapitän Daniel Kossmann (55.) eine scheinbar beruhigende 2:0-Führung für Andernach herausschossen. Doch als Aleks Klodt nach Vertikalpass von Bo Liedke in der 76. Minute den Sirzenicher Anschluss erzielte, wurde eine furiose Aufholjagd eingeleitet. Während Andernach das Ergebnis verwaltete, drängte Sirzenich auf den Ausgleich. Der gelang acht Minuten vor Schluss prompt Maximilian Burg, der einen Freistoß aus dem Halbfeld von Peter Grundheber verwertete. Alles, was danach kam, war pure Emotion und der Lucky Punch zwei Minuten vor Schluss. Torjäger Joshua Bierbrauer schoss die Gorholt-Elf mit dem 3:2 ins Glück (88.). Trainer Helmut Gorholt gestand: „Es war Emotion pur. Das, was die Jungs heute Abend geleistet haben, verdient den allergrößten Respekt. Nach dem 1:2 ging die Post bei uns richtig ab – alle haben sich förmlich zerrissen. Wir alle sind nur noch stolz.“

So jubelt der SV Sirzench (Video: Simon Diedrich):

TV vom 29.09.2017

(Sirzenich) Zweimal Pokal und Liga: Der SV Sirzenich mischt noch in drei Wettbewerben mit.



Sirzenich (L.S.) A-Ligist SV Sirzenich schreibt Geschichte: Zum ersten Mal in der Club-Historie zog der Aufsteiger in das Achtelfinale des Rheinlandpokals ein. Doch die Dreifachbelastung von Meisterschaft, Verbands- und Kreispokal fordert ihren Tribut. Trainer Helmut Gorholt gehen die Spieler aus.

Bei Gorholt schwingt auch mit gut einer Woche Abstand nach dem 3:2 gegen den Bezirksligisten SV Leiwen-Köwerich noch Euphorie mit. "Die Jungs haben eine Riesenmoral bewiesen und eine Riesenleistung gezeigt." Dabei hätte der Mann des Sirzenicher Triumphes beinahe gar nicht auf dem Platz gestanden. Tim Brandscheid wurde eigens von Co-Trainer und Betreuer Max Huber aus Kaiserslautern chauffiert. Der 22-jährige studiert in der Barbarossastadt und ist normalerweise unter der Woche gar nicht greifbar. "Es ist eine Riesensache, dass Tim dabei sein konnte", freute sich Gorholt über die ungewohnte Abholaktion. Brandscheid verursachte mit dem 3:2-Siegtreffer in der 80. Minute, als er per Volleyschuss aus 20 Metern in den Giebel traf, bei den eigenen Fans gestenreiche Freudensprünge.

Mit Leiwen schaltete der A-Liga-Aufsteiger bereits den dritten Bezirksligisten aus. Doch der Einzug in die Runde der letzten 16 hinterließ auch unangenehme Begleiterscheinungen. Dem Coach gehen langsam die Spieler aus. "Momentan pfeifen wir aus dem letzten Loch. Wir sind ja auch im Kreispokal noch drin und spielen am kommenden Mittwoch bei Ruwertal II. Der Stress ist riesengroß." Gegen Leiwen verließ Aleks Klodt mit Muskelfaserriss den Platz und fällt womöglich vier Wochen aus. Aktuell muss der Trainerfuchs mit Markus Borne (Grippe), Stefan Erasmy (Kreuzbandriss), Tillmann Schweitzer (Syndesmosebandabriss), Luca Bierbrauer (Knie), Benedikt Hoff (Rückenprobleme), Jens Kreber (muskulär) und jetzt Klodt sieben Stammspieler ersetzen.
Gegen Leiwen haben zudem Bo Liedke und Alex Ziewers gefehlt. Für Torwart Borne rückte jetzt Rafael Bernacisko wieder zwischen die Pfosten. Der frühere Olewiger agierte sieben Wochen mit Sprunggelenkecksprengung nur als Zaungast. "Der Kräfteverschleiß macht sich bemerkbar", berichtet Gorholt.

Mit Peter Haffinger kehrte vorige Woche ein Leistungsträger aus früheren Bezirksligazeiten zurück. Der 32-Jährige war sieben Jahre lang beim hessischen A-Ligisten FT Wiesbaden aktiv. Aus der zweiten Mannschaft machte Arthur Maier ein "Bombenspiel als zentraler Mittelfeldspieler", so Gorholt.

Geht das Pokal-Märchen jetzt auch gegen den Rheinlandligisten SG 99 Andernach weiter? Voraussichtlich am Mittwoch, 18. Oktober, ab 19.30 Uhr, wird es eine Antwort auf diese Frage geben.

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