Ein besonderes Highlight der Reise ist immer wieder ein Besuch der fantastischen Stadt Barcelona. Die Gruppe teilt sich auch diesmal in die traditionelle Bustour mit Stadtrundfahrt mit Besichtigung des legendären Stadions Camp Nou des FB Barcelona und eine Gruppe mit Programm Barcelona auf eigene Faust mit der Bahn entlang der Küste.

Für die 30 Teilnehmer, die sich für die Bustour angemeldet hatten, ging es um 10 Uhr los. Bestimmt wir uns Don Carlos, unser Reiseführer, der insbesondere nicht mit "Don" Carlos angesprochen werden wollte, in Erinnerung bleiben. Wenn wir auch nicht viel über Barcelona erfahren haben, wissen wir zumindest, dass wissenschaftlich nicht geklärt ist, ob die Stadt durch die Karthager oder die Römer gegründet wurde. Nach seinen einleitenden Ausführungen haben sich die Jungs wieder dem Kartenspiel oder dem Handy zugewandt. Selbst seine zugegebenermaßen unterhaltsamen Anekdoten haben danach nicht mehr seine gesamte Zuhörerschaft erreicht. Toll angekommen ist dann aber die schöne Aussicht vom Olympiaberg Montjuïc über die Stadt und den Hafen. Dort oben konnte der eine oder andere seine kommunikative Kompetenz unter Beweis stellen. Denn es gelingt bestimmt nicht häufig, eine chinesische Lebendstatue in ein Gespräch zu verwickeln. Anschließend führen wir dann zum eigentlichen Höhepunkt, der Stadionbesichtigung des FC Barcelona, dem Camp Nou. Nach einem zweistündigen Aufenthalt im Museum, den Umkleidekabinen, den Presse- und VIP-Räumen, dem Innenbereich, der Pressetribüne, der Kapelle und dem Fanshop konnte uns Don Carlos wieder pünktlich in Empfang nehmen. Zum Abschuss ging es dann in die Innenstadt auf die berühmten Ramblas. Dass es in dieser Metropole mit rund 1,7 Mio. Einwohnern alle Kleingruppen geschafft haben, pünktlich zum Bus zurückzufinden, hat uns Betreuer sehr beeindruckt.

Gleiches gilt natürlich auch für die Gruppe, die per Bahn nach Barcelona unterwegs war. Wer sich auf der Rückfahrt, die durch die Innenstadt gehen sollte, noch auf die zahlreichen architektonischen Meisterwerke gefreut hatte, wurde enttäuscht, als sich herausstellte, dass die Strecke größtenteils unterirdisch verlief. Das hatte aber den Vorteil, dass wir Malgrat recht schnell wieder erreicht haben. Für diejenigen, die Barcelona zur geplanten Fertigstellung der Sagrada Familia zum 100. Todesjahres des Erbauers Gaudi 2026 besuchen wollen, bleibt zu hoffen, dass Don Carlos dann schon im Ruhestand ist. Trotzdem wird der Tag den Teilnehmern wegen der vielen unterschiedlichen Eindrücke in positiver Erinnerung bleiben.

Michael Fischer 


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