Einladung zur Jahreshauptversammlung 2022

Wir laden alle Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 29.09.2022 um 19:30 Uhr im Clubhaus in Sirzenich ein.

 Tagesordnung:

1.      Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2.     Geschäftsberichte (Jugend- und Seniorenabteilung, Breitensport)

3.     Kassenbericht

4.     Bericht der Kassenprüfer

5.     Satzungsänderung

6.     Wahl zum Versammlungsleiter

7.     Entlastung des Vorstandes

8.     Neuwahl des Vorstandes

9.     Verschiedenes

Anträge sind mindestens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden Peter Fuxen, Aacherstr. 10a in 54311 Sirzenich einzureichen. Diese werden spätestens 1 Woche vor der Versammlung auf unserer Homepage www.sv-sirzenich.de veröffentlicht.

Gez.

Der Vorstand

Fassadenanstrich mit Hilfe von „Westenergie aktiv vor Ort“

„Westenergie aktiv vor Ort“ unterstützt den SVS

Die in die Jahre gekommene Fassade des Clubhaus vom SV SIrzenich 1986 e.V. benötigte dringend einen neuen Anstrich.
Nicht nur die Fassade selbst, sondern auch der Dachüberstand und alle Holzelemente brauchten einen Anstrich.
Durch Emissionen, Ruß und Wettereinflüssen ist dies alles unansehnlich geworden.

In etlichen Arbeitsstunden haben freiwillige Helfer die Fassade gereinigt, grundiert und angestrichen.

Wir danken allen Helfern sowie dem Projektpaten Henning Schmitz, Mitarbeiter von Westnetz Trier, der seinen Arbeitgeber erfolgreich um die Förderung gebeten hat.

Bei „Westenergie aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren.
Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt.
Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

Fußballer aus Sirzenich unterstützen Benefizprojekt in Afrika

Die Alten Herren des Sportvereins spenden an den Serriger Freundeskreis „Ziegen für Lwala“, der seit Jahren in Uganda Entwicklungshilfe leistet.


TRIERWEILER-SIRZENICH/SERRIG | (red) Ehrenamtlich bedeutet unentgeltlich. Diesem Grundsatz folgt auch Tüge Faust, Trikotwäscher der AH-Fußballmannschaft des SV Sirzenich, und spendet das Waschgeld der Saison 2019 für einen guten Zweck. Die Mannschaftskollegen sind nach Rücksprache sofort bereit, den Betrag zu verdoppeln. Nach Aufrundung kommen 600 Euro zusammen.

Unterstützen wird das Geld ein Projekt des Serriger Freundeskreises „Ziegen für Lwala“ in Uganda, über das der TV bereits mehrfach berichtete. Dieses Projekt wurde unter anderem auch deshalb ausgesucht, weil ehrenamtliche Helfer selbst vor Ort nach Afrika fahren und mit anpacken. Laut Freundeskreis werden alle Unkosten wie Flüge, Unterkünfte und so weiter von den Helfern aus eigenen Mitteln bezahlt, so dass die Spenden zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommen.

Seit Jahren unterstützt der Freundeskreis aus Serrig bedürftige Kinder und Familien direkt in Uganda. So wurden Schulen errichtet oder baufällige Schulen saniert, Schulgelder für Waisenkinder gesponsert, Wasserzisternen gebaut und Ziegen, die vor Ort als gängiges Zahlungsmittel gelten, an bedürftige Witwen vermittelt.

In Zukunft sollen auch Erstklässler dort mit Schuhen aus örtlicher Produktion beschenkt werden. Schuhe sind in Uganda ein kostbares Gut und werden aus alten Autoreifen hergestellt. Die Schuhe erfüllen laut Ingbert Dawen, Sprecher des Freundeskreises, gleich drei Zwecke. Zum einen unterstützten sie durch die Herstellung vor Ort die ansässige Wirtschaft und trügen zum anderen auch zu einem werthaltigen Recyclingsystem bei.

Hauptsächlich dienen sie allerdings den jungen Kindern als festes Schuhwerk auf ihrem weiten Schulweg, dessen 15 Kilometer viele Kinder tagtäglich zu Fuß zurücklegen müssen. Diese Märsche müssen oft barfuß bestritten werden, da viele Familien sich keine Schuhe leisten können, weil ihre finanziellen Mittel schon nicht für das Schulgeld und für die vorgeschriebene Schuluniform reichen.

Tüge Faust und der Freundeskreis richten eine Bitte an alle Sportvereine der Region: Bestimmt gibt es den ein oder anderen ausrangierten Trikotsatz, der in einer Ecke des Vereinshauses vor sich hinschlummert. Die Kinder in Uganda sind überglücklich, wenn sie in einem Mannschaftstrikot Fußball spielen können. Nicht mehr benötigte Trikots können zu diesem Zweck gespendet werden, sie werden bei Bedarf gerne abgeholt. Kontakt: Telefon 0151/14913430 (Tüge Faust). Infos: www.ziegen-fuer-lwala.org, E-Mail projekt@ziegen-fuer-lwala.org

Foto: Archiv/Freundeskreis

3:1 in Pölich lässt dem SVS alle Optionen nach oben

„Ein Sieg des Willens und der Moral.“ Sirzenichs Trainer Tillmann Schweitzer brachte es nach den hart erkämpften drei Punkten der Rot-Weißen bei der SG Pölich-Schleich auf den Punkt. Und Coach Elmar Klodt sah sich vor allem auch angesichts der Tatsache, dass sein Team personell auf der letzten Rille lief, im Nachhinein bestätigt: „Das erwartet schwere Spiel.“ Mit dem 3:1 beim Tabellenletzten festigt der SV Sirzenich den dritten Tabellenplatz und bleibt dem Führungsduo an der Spitze dicht auf den Fersen – verdienter Lohn für zuletzt 16 Punkten aus den sechs Spielen, in denen die Mannschaft nach dem Trainerwechsel mehr und mehr zusammengewachsen ist.

Kein Zweifel: Die Rumpftruppe des SVS beeindruckte vor 300 Zuschauern, darunter zahlreiche Anhänger aus Sirzenich, durch unbändigen Kampfgeist und einen spürbar guten Teamspirit. Auch wenn spielerisch noch Wünsche offenblieben, so kämpfte doch einer für den anderen, kein Ball wurde verloren gegeben. In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams weitgehend, es gab viele Duelle im Mittelfeld, Torchancen waren Mangelware. Sirzenichs Abwehr um Kapitän Julio Ngangu stand sicher. Dennoch war Trainer Elmar Klodt mit dem, was er bis dahin gesehen hatte, nicht ganz zufrieden: „Wir spielen dem Gegner, der nur mit langen Bällen operiert, in die Karten“, monierte er in der Pausenansprache.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Mit ein Grund: Die Einwechslung des jungen Jakob Ditter, der in die Spitze beordert wurde und dort für Belebung sorgte. Doch zunächst gingen die Gastgeber nach knapp einer Stunde mit 1:0 in Führung. Jetzt war der SVS offensiv gefordert. „Gut, dass uns nurDas änderte sich nach dem Seitenwechsel. Mit ein Grund: Die Einwechslung des jungen Jakob Ditter, der in die Spitze beordert wurde und dort für Belebung sorgte. Doch zunächst gingen die Gastgeber nach knapp einer Stunde mit 1:0 in Führung. Jetzt war der SVS offensiv gefordert. „Gut, dass uns nurwenig später der Ausgleich gelungen ist. Das hat uns in die Spur gebracht“, analysierte Tillmann Schweitzer nach der Partie. Was war passiert? Tim Gottung ging nach einem langen Pass auf der rechten Seite auf und davon und schickte das Leder an dem ihm entgegenstürzenden Torwart vorbei ins lange Eck (63.). Die Gäste wurden nun wesentlich sicherer. Jakob Ditter hätte nach 70 Minuten das 2:1 erzielen können, ja müssen, verfehlte aber freistehend vor dem Keeper der Gastgeber das Ziel knapp.

Besser machte es sieben Minuten vor dem Ende Tim Brandscheid, der am 5-Meter-Raum stehend aus allerdings abseitsverdächtiger Position einnetzte. Die Entscheidung in der Nachspielzeit: Ähnlich wie beim 1:1-Ausgleich war die rechte Pölicher Flanke reichlich offen, als Tim Brandscheid einen langen Pass aufnahm, in den Strafraum eindrang und – statt selbst abzuschließen – geschickt verzögerte, um dann den mitgelaufenen Jakob Ditter zu bedienen, der das Leder aus sechs Metern ganz cool einschob und sich für eine engagierte Leistung belohnte. Der Deckel war drauf, die Erleichterung allenthalben sichtbar. Das Kaltgetränk hatte sich die Mannschaft auf dem sonnenüberfluteten Rasen unweit der Mosel redlich verdient! (-jf-)