Übungsleiter/in gesucht

Die Abteilung Breitensport des SV Sirzenich sucht ab sofort Übungsleiter/innen

für folgende Gruppen:

- Damengymnastik 👯‍♀️

- Walking 🏃‍♀️

Wer Interesse hat bitte bei Sandra Fuxen melden!

Tel.: 0049 1514 0752737 📞

+++ ZUMBA wieder im Angebot +++

Ab sofort ist ZUMBA wieder im Angebot.

Treffpunkt immer donnerstags um 20:00 Uhr im Gemeindehaus in Sirzenich.

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SG Thomm – SV Sirzenich 1:3 (0:2)

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Die Thommer konnten gegen Sirzenich keine Punkte verbuchen und rutschten auf den elften Tabellenplatz ab. Foto: Lucas Dühr

Mit einer 1:3-Niederlage hat sich die SG Thomm weiter in Abstiegsgefahr begeben und rangiert vor dem abschließenden Spieltag auf einem gefährlichen elften Tabellenplatz.

Dabei hätten die Hochwälder in Führung gehen müssen. Denn nach einem Foul an Rene van Holstein verhängte der Referee einen folgerichtigen Strafstoß, doch Daniel Becker, der Spielertrainer der Thommer, scheiterte am starken Gästetorwart Felix Bollig (10.). Sirzenich wurde stärker und kam durch einen Doppelschlag innerhalb von acht Minuten zu einer 2:0-Halbzeitführung. Kevin Walter nutzte eine Vorarbeit von Philipp Brost nach 23 Minuten zum 1:0, anschließend verwertete der Vorlagengeber einen Eckball von Luca Bierbrauer zum 2:0 (31.). Mit der Hereinnahme von Daniel Adam kam noch mal frischer Wind ins Thommer Spiel. So fiel folgerichtig auch der 1:2-Anschlusstreffer von Lukas Thömmes. Die Hausherren waren jetzt am Drücker, versäumten es aber, ihre Torchancen in Tore umzumünzen. So blieb man drei, vier Mal an der Sirzenicher Abwehr oder am gut aufgelegten Schlussmann hängen. Weil Thomm hintenraus aufmachen musste, wurde es in der 75. Minute mit dem dritten entscheidenden Treffer brutal ausgekontert. Walter zog allein auf das von Tim Mächtel gehütete Tor zu – 1:3 (75.). Nach wiederholtem Foulspiel musste Sirzenichs Kapitän Julio Ngangu vorzeitig zum Duschen (79.), doch die zehnminütige Unterzahl überbrückte der Tabellenfünfte mit Befreiungsschlägen und Tempogegenstößen, die aber nichts mehr einbrachten. Thomms Routinier Michael Höllen, der nach dem Seitenwechsel für Adam Platz machte, konstatierte, dass „wir einen Punkt verdient gehabt hätten, doch es sollte nicht sein. Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen. Wir bekamen einen Elfmeter, den wir leider verschossen“. So kam es, wie es kommen musste: „Sirzenich hat aus zwei Torchancen zwei Treffer gemacht, sie waren sehr effizient, so ist Fußball.“ Direkt nach dem Wiederanpfiff gelang „Lukas Thömmes das 1:2. Da hatten wir drei, vier gute Chancen, den Ausgleich zu machen. Doch der Sirzenicher Torhüter hat sehr gut gehalten an diesem Tag und Sirzenich drei Punkte gerettet“. 

Quelle: https://11er-online.de/

Torjäger und Taktgeber in einem

Sirzenich Kreisliga A: Warum Luca Bierbrauer vom SV Sirzenich in dieser Saison so richtig durchstartet und welches große Ziel er verfolgt.

Luca Bierbrauer
Wenn ihn nicht gerade Verletzungen aus der Bahn warfen, zählt Luca Bierbrauer schon seit Jahren zu den Leistungsträgern im Team des  A-Ligisten SV Sirzenich.

Er ist der jüngere Bruder des Bitburger Torjägers Joshua und Sohn des Sportlichen Leiters Armin Bierbrauer: Der 25-jährige Luca Bierbrauer startet in dieser Saison beim SV Sirzenich so richtig durch und spielt endlich auch wieder ohne gesundheitliche Beschwerden. Der Mittelfeldspieler des aktuellen A-Liga-Fünften hat seine Verletzungsmisere mit gebrochener Kniescheibe und Muskelbündelriss hinter sich gelassen und ist mit derzeit sieben Treffern und ebenso vielen Assists zum unverzichtbaren Spieler gereift. „Ich bin ganz zufrieden, dass es bei mir wieder besser läuft als in den vergangenen drei Jahren und ich verletzungsfrei durchspielen kann“, sagt der in Schweich lebende Filigran­techniker.

Bierbrauer fühlt sich im offensiven zentralen Mittelfeld besonders wohl. „Spielen wir mit einer Doppel-Sechs, agiere ich alleine auf der Zehn, gibt es die offensivere Variante mit nur einem Sechser, kann ich auch einer der beiden Achter sein. Spielen wir mit nur einem Stürmer, komme ich selbst öfters zum Abschluss“, gibt der Mann mit hohem Spielverständnis Einblicke in die taktischen Variationsmöglichkeiten der Sirzenicher. „Im Zentrum mit dem Ball am Fuß spielerische Lösungen zu finden und Tiefenpässe auf die Spitzen zu spielen, sind absolut mein Ding“, sagt Bierbrauer, der einst in Sirzenich mit dem Kicken begann und später bei Eintracht Trier und der TuS Mosella Schweich ausgebildet wurde. In der Saison 2016/17 startete er in Schweich in den Seniorenbereich.  In der Saison danach ging es nach Sirzenich zurück. Seine bislang persönlich erfolgreichste Saison absolvierte der Polizist in der A-Liga-Runde 2018/19, als ihm 14 Tore und 22 Vorlagen gelangen.

„Grundsätzlich gibt es immer etwas zu verbessern. Ich bin nicht der Sprintertyp und auch nicht der Zweikämpfer gegen den Ball, doch auch das ist schon besser geworden, weil ich jetzt regelmäßiger trainieren kann und wesentlich fitter bin.“ Bierbrauer weiß um die „fußballerisch enorme Qualität im Team. Wir sind extrem spielfreudig, laufstark, torgefährlich und taktisch variabel. Auch defensiv stehen wir relativ stabil, doch uns fehlt es oft an der nötigen Konstanz“. Das sei der Unerfahrenheit der vielen jungen Akteure geschuldet, so Bierbrauer, der seinen Bruder Joshua öfters auf dem Sirzenicher Sportplatz begrüßt: „Wenn Josh nicht gerade mit Bitburg spielt, lässt er sich das ein oder andere Spiel von uns nicht entgehen. Überhaupt diskutieren wir immer über Fußball – auch mit meinem Papa, den ich regelmäßig in Sirzenich besuche. Das ist ein sehr harmonisches Verhältnis.“

Für den weiteren Saisonverlauf wünscht sich der Linksfuß, weiterhin im oberen Bereich der Liga mitzumischen, mehr Konstanz und eine Weiterentwicklung im Team. Sein Torkonto will er in jedem Fall in den zweistelligen Bereich hieven und wie gehabt gefährliche sowie die Tiefenpässe spielen.  Sein größter Wunsch ist der Aufstieg mit dem SV Sirzenich in die Bezirksliga: „Das wäre ein Highlight mit meinem Heimatverein.“

Es seinem Bruder gleichzutun, der beim FC Bitburg in der Rheinlandliga zu einem Toptorjäger gereift ist und mittlerweile sogar das Interesse von Regionalligist Eintracht Trier auf sich gezogen hat, sieht der jüngere der beiden Bierbrauers als sehr schwierig an: „In meinem Beruf müssen wir Schichtdienste leisten und Dienste häufig umplanen. Dann wird es spätestens in der Rheinlandliga schwierig, wenn man viermal in der Woche trainiert.“

Die bevorstehende Partie am Sonntag, 14.45 Uhr, gegen die zweite Mannschaft seines früheren Vereins Mosella Schweich ist für ihn nicht mehr so brisant, „denn ich bin ja da auch schon wieder sechs Jahre raus. Doch ich freue mich natürlich riesig auf das Match und auf Nico Frick, Patrick Quary, Alex Burbach oder Björn Kraus, mit denen ich bei der Mosella noch gemeinsam gespielt habe“. Schweich II besitze extrem junge, technisch gute und schnelle Spieler. „Es wird ein fußballerisch gutes Spiel, das wir aber auch unbedingt gewinnen wollen“, unterstreicht Bierbrauer. Vieles wird wieder von seinen Offensivqualitäten abhängen.

Quelle: https://www.volksfreund.de/

Wenn Kevin den Turbo zündet

Sirzenich Kreisliga A: Souverän mit 5:1 gewann der SV Sirzenich gegen den personell schwer angeschlagenen FC Könen. Ein 19-Jähriger überragte beim Schützenfest.

 Einfach zu schnell für die Gäste: Hier enteilt Sirzenichs Kevin Walter (Mitte) den Könenern Nicolas Velten (links) und Luca Bälder.
Einfach zu schnell für die Gäste: Hier enteilt Sirzenichs Kevin Walter (Mitte) den Könenern Nicolas Velten (links) und Luca Bälder. Foto: Sebastian J. Schwarz

Da führte ihr Team kurz vor Schluss ganz klar, und trotzdem verfinsterten sich die Mienen der beiden Sirzenicher Trainer Elmar Klodt und Tillmann Schweitzer in der 86. Minute: Mit ihrem ersten ernstzunehmenden Angriff in der zweiten Hälfte hatten die Gäste vom FC Könen nach Steilpass von Waldemar Görlitz durch den cool abschließenden Jonas Weiland gerade den Ehrentreffer zum 1:5 erzielt. „Es war eigentlich unser Ziel in der Halbzeitpause, die Null bis zum Ende zu halten“, grummelte Schweitzer am Spielfeldrand. „So was nennt man dann Effektivität“, entgegnete augenzwinkernd sein Gegenüber Christian Mai, der die Könener gemeinsam mit Stephan Schwarz coacht.

Am hochverdienten 5:1-Erfolg der spielerisch und läuferisch um Längen überlegenen Hausherren ließen die Trainer beider Mannschaften keinen Zweifel. Sirzenichs vor der Saison noch einmal um Talente aus den eigenen Reihen verjüngte Truppe brauchte indes gut eine Viertelstunde, um richtig in Schwung zu kommen. Die ohne sieben verletzte, urlaubende oder im Falle von Mamadi Diakite gelb-rot-gesperrte Akteure angetretenen Könener agierten anfangs noch mutig und wären beinahe per Kopfball von Jan Romeis, der nach Ecke von Bastian Hennen knapp übers Tor köpfte, in Führung gegangen (3.).

Allmählich gewann das Spiel der Gastgeber an Fahrt. Besonders einer drehte dabei mächtig auf: Kevin Walter war kaum zu bremsen, sprühte nur so vor Spielfreude, narrte die Könener ein ums andere Mal und bestach auch durch geniale Zuspiele. Doch der Reihe nach: 17 Minuten waren absolviert, da fand der 19-jährige Angreifer kurz vor der Strafraumgrenze die Lücke und überraschte Schlussmann Nicolas Schmitt mit einem platzierten, aber nicht allzu strammen Schuss. Der Druck auf das Gästetor, das ansonsten von Schmitt vorzüglich gehütet wurde, erhöhte sich. Das Team des Trainergespanns Mai/Schwarz ließ sich immer mehr hinten reindrängen, verlor viele Zweikämpfe und sorgte kaum noch für Entlastung. Glänzend von Luca Bierbrauer in Szene gesetzt, zimmerte Walter den Ball nach einem Rückpass zum 2:0 in die Maschen (31.). Dem 3:0 entsprang abermals eine feine Einzelleistung des ebenfalls starken Bierbrauer. Kilian Düpre verwertete die Vorlage aus sechs Metern zentraler Position zum 3:0 (37.). Nach dem Seitenwechsel wurde die Dominanz der Sirzenicher noch offensichtlicher. Als Walter den Turbo gezündet hatte und von links scharf nach innen auf Tim Brandscheid gelegt hatte, fiel das 4:0 (55.). Walter war auch der Initiator des 5:0. Diesmal fand er mit einem klugen Diagonalpass seinen Teamkollegen Aleks Klodt. Die Flanke münzte Philipp Brost ins 5:0 um (63.).

„Wir hätten danach noch ein paar Treffer mehr machen müssen. Auch das Gegentor ärgert uns ein bisschen“, sagte der 19-jährige Walter hinterher. Mit dem Ergebnis war er aber insgesamt sehr zufrieden, auch die Richtung stimmt: „Wir haben eine Topmannschaft mit vielen junge Spieler und ein paar alten Hasen.“ Neun Tore hat er schon auf dem Konto. Ein Ziel, wie oft er in dieser Saison noch treffen will, hat sich der pfeilschnelle Goalgetter nicht gesetzt. „So viele wie möglich“ sollen es noch sein, und bevor er woanders hingeht, würde er am liebsten mit seinen Sirzenichern aufsteigen.

Ob der Sprung in die Bezirksliga dieses Jahr schon gelingt, vermag Tillmann Schweitzer nicht zu prognostizieren: „Perspektivisch wollen wir hoch. Ob es dieses Jahr klappt, wird sich zeigen. Die Konstanz fehlt noch etwas. Mannschaften wie Tawern und Welschbillig haben aktuell mehr Erfahrung als wir.“ Sein Gegenüber Christian Mai, der auch noch Angreifer Yannick Kohns wegen Leistenproblemen auswechseln musste, wusste die deftige Niederlage richtig anzuordnen: „Wir waren so nicht konkurrenzfähig und eigentlich von Anfang an auf Schadensbegrenzung aus. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir noch das Beste herausgeholt.“ Mai stellte aber zudem klar, dass „Sirzenich eine richtig gute Truppe hat“.

Quelle: https://www.volksfreund.de - Autor: Andreas Arens

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2022

Wir laden alle Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 29.09.2022 um 19:30 Uhr im Clubhaus in Sirzenich ein.

 Tagesordnung:

1.      Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2.     Geschäftsberichte (Jugend- und Seniorenabteilung, Breitensport)

3.     Kassenbericht

4.     Bericht der Kassenprüfer

5.     Satzungsänderung

6.     Wahl zum Versammlungsleiter

7.     Entlastung des Vorstandes

8.     Neuwahl des Vorstandes

9.     Verschiedenes

Anträge sind mindestens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden Peter Fuxen, Aacherstr. 10a in 54311 Sirzenich einzureichen. Diese werden spätestens 1 Woche vor der Versammlung auf unserer Homepage www.sv-sirzenich.de veröffentlicht.

Gez.

Der Vorstand

Fassadenanstrich mit Hilfe von „Westenergie aktiv vor Ort“

„Westenergie aktiv vor Ort“ unterstützt den SVS

Die in die Jahre gekommene Fassade des Clubhaus vom SV SIrzenich 1986 e.V. benötigte dringend einen neuen Anstrich.
Nicht nur die Fassade selbst, sondern auch der Dachüberstand und alle Holzelemente brauchten einen Anstrich.
Durch Emissionen, Ruß und Wettereinflüssen ist dies alles unansehnlich geworden.

In etlichen Arbeitsstunden haben freiwillige Helfer die Fassade gereinigt, grundiert und angestrichen.

Wir danken allen Helfern sowie dem Projektpaten Henning Schmitz, Mitarbeiter von Westnetz Trier, der seinen Arbeitgeber erfolgreich um die Förderung gebeten hat.

Bei „Westenergie aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren.
Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt.
Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

Fußballer aus Sirzenich unterstützen Benefizprojekt in Afrika

Die Alten Herren des Sportvereins spenden an den Serriger Freundeskreis „Ziegen für Lwala“, der seit Jahren in Uganda Entwicklungshilfe leistet.


TRIERWEILER-SIRZENICH/SERRIG | (red) Ehrenamtlich bedeutet unentgeltlich. Diesem Grundsatz folgt auch Tüge Faust, Trikotwäscher der AH-Fußballmannschaft des SV Sirzenich, und spendet das Waschgeld der Saison 2019 für einen guten Zweck. Die Mannschaftskollegen sind nach Rücksprache sofort bereit, den Betrag zu verdoppeln. Nach Aufrundung kommen 600 Euro zusammen.

Unterstützen wird das Geld ein Projekt des Serriger Freundeskreises „Ziegen für Lwala“ in Uganda, über das der TV bereits mehrfach berichtete. Dieses Projekt wurde unter anderem auch deshalb ausgesucht, weil ehrenamtliche Helfer selbst vor Ort nach Afrika fahren und mit anpacken. Laut Freundeskreis werden alle Unkosten wie Flüge, Unterkünfte und so weiter von den Helfern aus eigenen Mitteln bezahlt, so dass die Spenden zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommen.

Seit Jahren unterstützt der Freundeskreis aus Serrig bedürftige Kinder und Familien direkt in Uganda. So wurden Schulen errichtet oder baufällige Schulen saniert, Schulgelder für Waisenkinder gesponsert, Wasserzisternen gebaut und Ziegen, die vor Ort als gängiges Zahlungsmittel gelten, an bedürftige Witwen vermittelt.

In Zukunft sollen auch Erstklässler dort mit Schuhen aus örtlicher Produktion beschenkt werden. Schuhe sind in Uganda ein kostbares Gut und werden aus alten Autoreifen hergestellt. Die Schuhe erfüllen laut Ingbert Dawen, Sprecher des Freundeskreises, gleich drei Zwecke. Zum einen unterstützten sie durch die Herstellung vor Ort die ansässige Wirtschaft und trügen zum anderen auch zu einem werthaltigen Recyclingsystem bei.

Hauptsächlich dienen sie allerdings den jungen Kindern als festes Schuhwerk auf ihrem weiten Schulweg, dessen 15 Kilometer viele Kinder tagtäglich zu Fuß zurücklegen müssen. Diese Märsche müssen oft barfuß bestritten werden, da viele Familien sich keine Schuhe leisten können, weil ihre finanziellen Mittel schon nicht für das Schulgeld und für die vorgeschriebene Schuluniform reichen.

Tüge Faust und der Freundeskreis richten eine Bitte an alle Sportvereine der Region: Bestimmt gibt es den ein oder anderen ausrangierten Trikotsatz, der in einer Ecke des Vereinshauses vor sich hinschlummert. Die Kinder in Uganda sind überglücklich, wenn sie in einem Mannschaftstrikot Fußball spielen können. Nicht mehr benötigte Trikots können zu diesem Zweck gespendet werden, sie werden bei Bedarf gerne abgeholt. Kontakt: Telefon 0151/14913430 (Tüge Faust). Infos: www.ziegen-fuer-lwala.org, E-Mail projekt@ziegen-fuer-lwala.org

Foto: Archiv/Freundeskreis

3:1 in Pölich lässt dem SVS alle Optionen nach oben

„Ein Sieg des Willens und der Moral.“ Sirzenichs Trainer Tillmann Schweitzer brachte es nach den hart erkämpften drei Punkten der Rot-Weißen bei der SG Pölich-Schleich auf den Punkt. Und Coach Elmar Klodt sah sich vor allem auch angesichts der Tatsache, dass sein Team personell auf der letzten Rille lief, im Nachhinein bestätigt: „Das erwartet schwere Spiel.“ Mit dem 3:1 beim Tabellenletzten festigt der SV Sirzenich den dritten Tabellenplatz und bleibt dem Führungsduo an der Spitze dicht auf den Fersen – verdienter Lohn für zuletzt 16 Punkten aus den sechs Spielen, in denen die Mannschaft nach dem Trainerwechsel mehr und mehr zusammengewachsen ist.

Kein Zweifel: Die Rumpftruppe des SVS beeindruckte vor 300 Zuschauern, darunter zahlreiche Anhänger aus Sirzenich, durch unbändigen Kampfgeist und einen spürbar guten Teamspirit. Auch wenn spielerisch noch Wünsche offenblieben, so kämpfte doch einer für den anderen, kein Ball wurde verloren gegeben. In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams weitgehend, es gab viele Duelle im Mittelfeld, Torchancen waren Mangelware. Sirzenichs Abwehr um Kapitän Julio Ngangu stand sicher. Dennoch war Trainer Elmar Klodt mit dem, was er bis dahin gesehen hatte, nicht ganz zufrieden: „Wir spielen dem Gegner, der nur mit langen Bällen operiert, in die Karten“, monierte er in der Pausenansprache.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Mit ein Grund: Die Einwechslung des jungen Jakob Ditter, der in die Spitze beordert wurde und dort für Belebung sorgte. Doch zunächst gingen die Gastgeber nach knapp einer Stunde mit 1:0 in Führung. Jetzt war der SVS offensiv gefordert. „Gut, dass uns nurDas änderte sich nach dem Seitenwechsel. Mit ein Grund: Die Einwechslung des jungen Jakob Ditter, der in die Spitze beordert wurde und dort für Belebung sorgte. Doch zunächst gingen die Gastgeber nach knapp einer Stunde mit 1:0 in Führung. Jetzt war der SVS offensiv gefordert. „Gut, dass uns nurwenig später der Ausgleich gelungen ist. Das hat uns in die Spur gebracht“, analysierte Tillmann Schweitzer nach der Partie. Was war passiert? Tim Gottung ging nach einem langen Pass auf der rechten Seite auf und davon und schickte das Leder an dem ihm entgegenstürzenden Torwart vorbei ins lange Eck (63.). Die Gäste wurden nun wesentlich sicherer. Jakob Ditter hätte nach 70 Minuten das 2:1 erzielen können, ja müssen, verfehlte aber freistehend vor dem Keeper der Gastgeber das Ziel knapp.

Besser machte es sieben Minuten vor dem Ende Tim Brandscheid, der am 5-Meter-Raum stehend aus allerdings abseitsverdächtiger Position einnetzte. Die Entscheidung in der Nachspielzeit: Ähnlich wie beim 1:1-Ausgleich war die rechte Pölicher Flanke reichlich offen, als Tim Brandscheid einen langen Pass aufnahm, in den Strafraum eindrang und – statt selbst abzuschließen – geschickt verzögerte, um dann den mitgelaufenen Jakob Ditter zu bedienen, der das Leder aus sechs Metern ganz cool einschob und sich für eine engagierte Leistung belohnte. Der Deckel war drauf, die Erleichterung allenthalben sichtbar. Das Kaltgetränk hatte sich die Mannschaft auf dem sonnenüberfluteten Rasen unweit der Mosel redlich verdient! (-jf-)